Experte äußert sich zum Fall Bochum
Der Arbeitsmarktexperte Hilmar Schneider äußerte sich jetzt in dem „ZDF Mittagsmagazin“ zu der Werksschließung von Nokia in Bochum. Nach seine Meinung nach ist die jetzige Diskussion die in den Medien und bei den Politikern statt findet „verlogen“. Zurzeit versuchen Politiker die Subventionen die Nokia in den Jahren 1999 bis 2006 (insgesamt 19 Millionen) von Nokia zurück zu holen. Schneider verglich dies mit einem Geschenk. „Es ist mit Subventionen genauso wie mit Geschenken im Privatleben. Sie können zwar erwarten, dass der Beschenkte ihnen dankbar ist, aber sie können es nicht verlangen.“ Genauso sei dies bei Nokia. Nokia hat seinen Vertragsbestandteil erfüllt. Denn die Subvention war nur mit einer Bindefrist bis zum Jahr 2006 abgeschlossen.
Zum Grund der Schließung kann sich aber Schneider auch keine plausible Erklärung geben außer, dass Nokia versucht weitere Subventionen einzustreichen. Denn die Lohnkosten können laut Schneider nicht ausschlaggebend für die Schließung sein. Auch die Qualifikation der Arbeiter und die Flexibilität sei in Rumänien nicht besser. Daher kann es sich nur um das Einstreichen von Subventionen handeln.




