Nach Auskunft des Betriebsrates des Bochumer Nokia Werkes, legte eine Schicht am Mittwoch seine komplette Arbeit nieder und ging wieder nach Hause. Andere die an dem Tag noch im Werk gewesen sind, arbeiteten nur geringfügig bis gar nicht. Derzeit prüft die Belegschaft ob weitere Protestmaßnahmen durchgeführt werden können. Die Aufsichtsratvorsitzende Gisela Achenbach äußerte, dass „man sich bemühe, die Arbeitsplätze zu retten“.
Der finnische Handyhersteller gab am Dienstag bekannt sein Produktionswerk in Bochum zur Mitte dieses Jahres schließen zu wollen. Von der Schließung des Werkes sind etwa 2300 Beschäftigte direkt und nochmals 2000 Beschäftigte die von dem Werk profitieren wie Zulieferer, betroffen. Am Mittwoch Nachmittag wollten Jürgen Rüttgers, Christa Thoben und Karl Josef Laumann das Werk besuchen um ein weiteres Vorgehen mit dem Betriebsrat durchzusprechen.
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