Der finnische Botschafter René Nyberg verteidigt in seinem Gastbeitrag des Handelsblatt in der Mittwochsausgabe die Schließung des Nokia Werkes. In seinem Beitrag fordert Nyberg die deutsche Politik auf, nicht die „alten“ Arbeitsplätze zu bewahren sondern die vollständige Konzentration auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu legen. Dies erreiche der Staat nur durch Investitionen in Bildung und Forschung, nicht aber durch Subventionen. Zu den Subventionen teilt Nyberg mit, „dass Direkte Subventionen eine veraltete Verteidigungsstrategie darstellen, mit der heute kein Erfolg mehr zu verbuchen ist!“. Des Weiteren schreibt Nyberg, dass die einfachen industriellen Prozesse weiterhin in die Osteuropäischen Länder abwandern werden. Dieser Vorgang sei nicht mehr aufzuhalten.“
Zur Schließung des Nokia Werkes selbst, äußerte Nyberg dass Nokia ein weltweit erfolgreiches Unternehmen ist und um im harten internationalen Wettbewerb mithalten zu können, müssen auch harte und unerfreulich Beschlüsse getätigt werden. Diese sein aber notwendig um dauerhaft erfolgreich und marktfähig zu bleiben.
Quelle: Handelsblatt

