Der nordrhein westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers besucht am Mittwoch Nachmittag das Nokia Werk in Bochum. Er wollte dort mit der Belegschaft über ein weiteres gemeinsames Vorgehen beraten. Gegenüber der Presse und natürlich den Mitarbeitern von Nokia sagte Rüttgers, dass er „nicht bereit sei den Kampf aufzugeben“. Um den besten Weg zu finden, um auch Nokia umzustimmen und das Werk doch zu erhalten, hofft Rüttgers neben der Unterstützung durch die Mitarbeiter auch auf die Solidarität der gesamten Region.
NRW Wirtschaftsministerin Christa Thoben, die zusammen mit Rüttgers nach Bochum gereist war, listete auf das Nokia insgesamt 88 Millionen Euro an Förderung erhalten hat. Natürlich waren an den Förderungen auch Bedingungen verknüpft. Ob die Bedingungen von Seiten Nokias eingehalten wurden, werde derzeit geprüft. Zudem muss jetzt auch geprüft werden ob Nokia überhaupt Subventionen für die Eröffnung eines Werkes in Rumänien zusteht.
Der finnische Handyhersteller gab am Dienstag bekannt, sein Werk in Bochum schließen zu wollen. Bis Mitte 2008 werde die Produktion nach Rumänien verlagert. Durch die Schließung sind neben den 2300 Beschäftigten auch noch 2000 Zulieferer und Leiharbeiter betroffen.
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